2018 Deutschland/ Gemünd – Vernissage

Presentation: „Zwischenspiel“

Internationaler Künstlerverein e.V. mit „Querbeet“

 

 

Menschenbilder …über die Seele

Eine Seele, soviel scheint klar zu sein (?), hat jeder! Aber was ist das überhaupt? Wo findet man sie? Wie sieht eine Seele aus? Lässt sie sich einfangen, konservieren? Können Tiere oder Dinge eine Seele haben?

 

Alle Bemühungen, sich eine Seele vorzustellen, sind – genau betrachtet – künstlerischer Natur. Sie setzen unbeabsichtigt und unausweichlich kreative Imaginations- und Abbildungsfähigkeit voraus, beschreiben die innere Befindlichkeiten und emotionalen Spannungen von Werden und Vergehen, Sehnsucht und Begierde, Leid und Trauer, Ekstase und Verzweiflung, die unsichtbare Innenwelt der Selbstreflexion.

 

Die Seele wird als das Lebendige und als das Lebensverursachende angesehen. Mit ihr beschreiben wir den letzten unverwechselbaren und unverfügbaren Kern des Menschen. Sie erscheint in Träumen, Mythen, Märchen als Ganzheitssymbol (Kreis, Viereck, Kreuz…), als Gegenspiel von Licht und Schatten, von Himmel und Hölle, als das TAO im Zusammenspiel von Yin und Yang, als Ahnung vom Heiligen, vom Numinosen, von der Ganzheit des Menschen, der Ewigkeit. Vögel, Schmetterlinge und Schlangen sind seit jeher ihre Symbole.

 

Durch technische Visualisierung und die naturwissenschaftliche Vermessung der Welt werden unsere Vorstellungen von vielen weiteren Bildern geprägt. Man schreibt der Seele keine Gestalt mehr zu, man sucht sie nicht als lokaliserbares Organ. Sie ist Ausdruck für ein Erleben, das mit den Augen nicht einzufangen ist, die Seele erscheint als das erkennende Subjekt.

 

Sie ist nichts anderes als unmittelbar erlebte Wirklichkeit und wird damit zu einem wichtigen und folgenreichen Thema für die Kunst.

Artikel Foto GemündKS I GemündKS II GemündKS III Gemünd

 

2018 Deutschland/ Menden – Vernissage

Presentation: „Food Waste“

 

 

1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel landen Jahr für Jahr auf dem Müll und gleichzeitig hungern weltweit 815 Millionen Menschen. Ein Drittel von dem, was weltweit produziert wird geht verloren, weil es bei der Herstellung oder beim Transport beschädigt wurde oder in Lagern, Läden und Haushalten verdirbt.
Der Internationale Künstlerverein e. V. Köln, eine Vereinigung nationaler und internationaler Künstler, will dem Betrachter der Ausstellung bewusst machen, wie wahnsinnig der Umgang der westlichen Welt mit Lebensmitteln und Ressourcen ist.

 

Lebensmittel sind kostbar:
Welche Produkte kaufst du zu viel?
Welche Mengen wirfst du in den Müll?
Warum entsorgst du Lebensmittel?
Weisst du was das Datum auf dem Lebensmittel bedeutet?
Was hat Lebensmittelverschwendung mit Klimaerwärmung zu tun?
Die Ausstellung „Food Waste“ wurde 2017 im Nationalmuseum Nairobi anlässlich eines Kongresses zu diesem Thema gezeigt.

 

Zeitungsartikel Food Waste Menden 2018

 

 

 

2018 Russland/ Moskau – Inklusion durch Kunsttherapie

Autismus und Downsyndrom

 

In 2012 besuchte Dr.Sonja Petrikova von der weltbekannten Tretyakov Galerie in Moskau die Studentenausstellung „Erde und Kosmos“ im Wasserschloss Burgau in Düren. Patin jener Veranstaltung war Mary Bauermeister.

 

Im März 2018 erfolgte ein Gegenbesuch der KTG-Mitglieder Marie-Christin Hallier und Gabriela Herzog, um mit dem Team der Tretyakov und Gruppen russischer Jugendlicher künstlerisch zum Thema Autismus/ Downsyndrom zusammen zu arbeiten und über die deutsche Ausbildung von Kunsttherapeuten in einem Workshop zu diskutieren. Gefördert wurde diese erste deutsch/russische Pilot-Veranstaltung über Malen im Bereich Autismus/Downsyndrom von Dr. Lisa Welitschko vom Goethe Institut Moskau.

 

„Who are we?“
The famous Tretyakov Gallery in Moscow /Russia exhibited for the first time in a Special Show art being produced by DownSyndrom and autism. The exhibition was titled “ Who are we?“

 

Linked to the „Day of Man with DownSyndrom“ the Tretyakov started its First German-Russian Tretyakov Dialogue for artists, art-therapy. medicine and museum-staff about this topic. From Germany the two KTG-members Marie-Christin Hallier and G.Herzog did lecture about their experience. Heading the Russian team was Dr.Sonja Petrikova-Agafonova.

 

 

2017 Kenya/ Nairobi – Vernissage

Presentation: „Food Waste“

 

Vernissage Gruppenbild Food Waste

The „Food Waste“ Exhibition was officially opened yesterday 28th of april 2017 at the Creativity Gallery by Ms. Yohanna Dees who was the representative from the Germany Embassy. The NMK Keeper of Central and Western Region Mr. David Mbuthia represented the Direktor Antiques Sites & Monuments Dr. Purity Kiura during the occasion.

Present were: Exhibition Curator Ms. Betty Karanja and Art Curator Ms. Lydia W. Galavu among others.

 

Am Vorabend des Kongresses „Postharvest Food Losses“ in Nairobi gab es zum Thema „Food Waste“ eine Vernissage im National Museum of Kenya – unterstuetzt von der Deutschen Botschaft.

Aussteller waren gemeinsam die afrikanische Gruppe „HAWA Artists“ und der Internationale Kuenstlerverein IKV (YouTube Vernissage). Darueberhinaus haben Marie-Christin Hallier und Barbara Hanebuth einen Mal- und Kreativ-Workshop mit den Kindern des Slum-Projekts Shangilia durchgefuehrt (YouTube Shangilia).

 

Epilog

Four Times Two

 

Viermal zwei – das macht insgesamt acht Perspektiven. Food Waste wird aus verschiedenen sich scheinbar widersprechenden Blickwinkeln betrachtet. Öffentlich und verborgen, einleuchtend und paradox, arm und reich, erwachsen und Kind, schwarz und weiß, außenstehend und betroffen. Jedes Bild zeigt einen Gegensatz, doch öffnet es zeitgleich mehrere Blickwinkel. So wird – mal ironisch, mal mit bitterem Erst – der Begriff Food Waste illustriert und erweitert. Food Waste ist kein Thema, dass nur den einen Teil betrifft, sondern es durchzieht alle Bereiche.

Auch ergeben die vier quadratischen Bilder als Ganzes erneut ein Quadrat. Durch diese stabile Einheit wird auch durch die Komposition der einzelnen Bilder symbolisiert, dass Food Waste ein gewichtiges Thema der Zukunft darstellt.

 

 

2016 Romania – National Prevention Day of Suicide

Presentation : Ars Vivendi – Case Studies

 

 

At the National Prevention Day Of Suicide in Romania I lectured in Cluj about Ars Vivendi. I presented Case Studies from my vocational training. Part of the lecture was also to promote the profession of Arttherapists and their educations.

 

Publication:

2015   M.C.Hallier, Healing by Art, in: Romanian Journal of Artistic Creativity, Volume III, Number 4, New York, 2015, p 214 ff

 

 

 

2016 Italy – 13th International CIRCLE Conference Naples

Presentation: Palliative Well-being increased by Art-Therapy

 

 

Publication:

M.-C. Hallier, Palliative Well-being increased by Art-Therapy, in: Bonetti, E. and Ryding, D., 13th International CIRCLE Conference, Book of Abstracts, p. 80 f, 2016

 

 

 

2015 Romania – WPA International Congress Bucharest

Presentation: Definitions of „Healing“ and of „Art-Therapy“

 

 

Publication:

 M.- Ch. Hallier, Healing by Art within Palliative Therapy/-Medicine: A Holistic Case-Study, in:   Holistic Marketing Management Journal, Volume 5, Issue 3, 2015

 

 

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